{"id":2916,"date":"2023-12-13T22:20:13","date_gmt":"2023-12-13T20:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/thomas-bering.de\/?p=2916"},"modified":"2023-12-18T17:25:29","modified_gmt":"2023-12-18T15:25:29","slug":"verregnete-hoehen-auf-hassos-spuren-durch-das-langweiligste-land-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thomas-bering.de\/?p=2916","title":{"rendered":"Verregnete H\u00f6hen: Auf Hassos Spuren durch das langweiligste Land der Welt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/thomas-bering.de\/?page_id=2887\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier geht&#8217;s zur Fotogalerie<\/a><\/p>\n<p>Des Teufels Baumeister hat L\u00fcttich erbaut. Die Stadt quetscht sich ins enge Maas-Tal kaum 50 Kilometer von der deutschen Grenze. Platz ist knapp und architektonischer Brutalismus regiert entlang des Flussufers. L\u00fcttich oder besser Li\u00e8ge erinnert an die Betonsilos von Novi Beograd. Hier jedoch scheinbar mit kleinerem Geldbeutel erbaut, etwas weniger gigantisch. Auch die Verkehrsmagistralen schl\u00e4ngeln sich kurvenreich am Fluss entlang. Au\u00dferhalb des Stadtzentrums garniert von verfallenden Stahlwerken und den rostroten Backsteingeb\u00e4uden der Schwerindustrie, deren zersplitterte Scheiben nicht mehr vor dem ewigen Regen sch\u00fctzen. Ein Castrop-Rauxel in den wallonischen H\u00fcgeln. Dazwischen die Reihenh\u00e4user einer Bergarbeitersiedlung, die auch in die englischen Midlands passen w\u00fcrde. Ein wenig wohlhabender vielleicht. Im Stadtzentrum ein Hauch von Grandezza im Zierwerk der Hausfassaden. Viertel mit B\u00fcrgerh\u00e4usern wie in Flandern, die daran erinnern, dass auch Kohle und Stahl einst Wohlstand in die Wallonie brachten. Aber weit entfernt von Antwerpens oder Br\u00fcssels Pracht.<\/p>\n<p>Doch ins prunkvollere Stadtzentrums zieht es mich heute nicht mehr. Stattdessen trinke ich ein paar Biere am futuristischen Bahnhof dessen Dachkonstruktion an eine \u00fcberdimensionierte Tiffany-Lampe erinnert. In schlechter Gesellschaft. Denn wie so viele Bahnhofsviertel ist die Gegend offensichtlich nicht die beste. Der Prozentsatz fragw\u00fcrdiger Gestalten, die hier Schaulaufen, ist hoch. Wahrscheinlich nicht mehr lange, denn mit Kongresszentrum, Business District und dem Bahnhof f\u00fcr den <em>TGV<\/em>, erh\u00e4lt der Stadtteil ein Upgrade, wird gentrifiziert. Vieles ist noch Baustelle, manches schon brandneu! Hipster mit B\u00e4rtchen und ein paar Gesch\u00e4ftsleute mischen sich unter das bunte V\u00f6lkchen. Beherbergt von neu entstandenen Hotels, in denen vom Toaster bis zum Orangensaftspender alles nur per Keycard funktioniert.<\/p>\n<p>Die Biere vom gestrigen Abend schmerzen noch ein wenig, als ich die steile Rampe der Tiefgarage hinauf ins grelle Tageslicht fahre. Ich will raus aus der Stadt. L\u00fcttichs Vororte mit ihren leicht angejahrten M\u00f6belh\u00e4usern, rostigen Kokereien und deprimierenden Selbstbedienungstankstellen liegen schnell hinter mir. Durch sehr viel dichten Wald und malerische H\u00fcgellandschaft sto\u00dfe ich z\u00fcgig auf Dinant vor. Wie schon Hasso von Manteuffels Panzerdivisionen im Dezember 44<em>.<\/em> Unterwegs pittoreske D\u00f6rfer, die sich in saftig gr\u00fcne Senken ducken, freistehende Herrensitze, Soldatenfriedh\u00f6fe und noch mehr dichter Wald. Eine Landschaft mit dem Etikett <em>familienfreundlich<\/em>. An einer <em>Boulangerie Artisanale<\/em> decke ich mich mit dem Fr\u00fchst\u00fcck ein. Knusprige Croissants und kunstvoll gedrechseltes Marillen Geb\u00e4ck. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2927 alignright\" src=\"https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-533x400.jpg\" alt=\"\" width=\"533\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-533x400.jpg 533w, https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-800x600.jpg 800w, https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-267x200.jpg 267w, https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-768x576.jpg 768w, https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/thomas-bering.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-07-01-41-B-n.-Dinant-6-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/>Frankreich ist nah, man versteht zu leben. In dieser lieblichen, wenn auch sehr feuchten Landschaft, wollte der Gr\u00f6FaZ kurz vor Weihnachten 1944 noch einmal Zeugnis seiner Genialit\u00e4t ablegen. Die Ardennen-Offensive als finaler Akt des Wahnsinns sollte im Westen Kriegswende und Endsieg bringen. Im F\u00fchrerbunker vergraben, Tageslicht und Realit\u00e4t l\u00e4ngst entr\u00fcckt, schiebt Reichskanzler H. zusammen mit einem verstrahlten und zumindest zum Teil sedierten Stab Geisterdivisionen \u00fcber Generalstabskarten. In Gesellschaft des Herrn vom Inn tr\u00e4umt man von der letzten Finte, w\u00e4hrend alliierte Truppen hier und da bereits die Reichsgrenze \u00fcberschritten haben. Die Wehrmacht \u2013 oder was von ihr im Westen noch \u00fcbrig ist &#8211; schickt man auf einen Ausflug ins mehr als 200 Kilometer entfernte Antwerpen. Der Hafen \u00fcber den Briten und Amis ihre Streitkr\u00e4fte versorgen soll abgeschnitten werden. Der Weg dorthin f\u00fchrt quer durch die wundersch\u00f6nen Ardennen und sollte sp\u00e4ter durch ganz Belgien bis zur See f\u00fchren. Dazu kam es nat\u00fcrlich nicht mehr. Aber die Ardennen wurden, wie erst vier Jahre zuvor, erneut mit Blut getr\u00e4nkt. Den erforderlichen Sprit f\u00fcr den weiten Weg sollten sich K\u00fcbelwagen, schwere Mercedes-LKWs und durstige Tiger-Panzer unterwegs selber suchen. Der zust\u00e4ndige Generalissimo von Manteuffel hockte schlie\u00dflich mit seinen Panzerspitzen auf den H\u00fcgeln \u00fcber Dinant. Ohne Sprit. Angeblich 13 Mio. Barrell feinster Treibstoff direkt vor seiner Nase. Doch ohne Luftaufkl\u00e4rung wusste er davon nichts. Und so konnte der vierfache Ritterkreuztr\u00e4ger von M. irgendwann nur noch retten, was zu retten war und den R\u00fcckzug antreten. Antwerpen konnte weiterhin ruhig schlafen, von Manteuffels Mannen fanden mit M\u00fche und Not heim ins Reich, General Pattons Truppen immer im Nacken.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bekomme ich heute auf meiner Fahrt durch die Ardennen Sprit, wo ich ihn brauche und im Gegensatz zu <em>Hasso<\/em> gelingt es mir ohne besondere Vorkommnisse die Ost-Abh\u00e4nge der hinab zur Maas vorzusto\u00dfen. Dinant mit seinen Abteien und der malerischen Altstadt entlang der Maas erreiche ich bei feinstem Nieselregen und gut verproviantiert. Sofort \u00fcberquere ich die Maas und bilde auf der Westseite des Flusses einen Br\u00fcckenkopf. Aus solcherma\u00dfen gesicherter Stellung, genie\u00dfe ich Geb\u00e4ck und Aussicht auf die beeindruckende Silhouette der Stadt &#8211; ohne mich w\u00e4hrend der Fahrt mit Marillen Konfit\u00fcre zu bekleckern oder mir hei\u00dfen Kaffee in den Schoss zu sch\u00fctten.<\/p>\n<p>Inzwischen regnet es in Str\u00f6men. Fein! Denn ein feuchtes Reizklima ist ja eines der Markenzeichen der Ardennen. So d\u00fcmpeln die Ausflugsdampfer besch\u00e4ftigungslos an den Quais. Die Touristen sind scheinbar noch im Bett, ein paar unverzagte vielleicht auch schon in den Kneipen. Ich ignoriere den Regen und hangele mich von Markise zu Sonnenschirm. Wie durch einen Schleier bewundere ich die Kathedrale mit ihrer m\u00e4chtigen Dachkonstruktion, die einer skurrilen Zipfelm\u00fctze mit Sahneh\u00e4ubchen \u00e4hnelt. Unweit der Maas-Br\u00fccke steht sie vor imposanter Felswand, die den gotischen Bau wie eine Theaterkulisse in Szene setzt. Hoch oben kr\u00f6nt eine Festung den Fels. Ein weiteres Markenzeichen der Stadt ist das Saxophon. Adolphe Sax, der Mann der es 1840 erfand, stammt aus Dinant. Das erkl\u00e4rt zumindest warum mehr poppig lackierte Pappmaschee-Saxophone als Laternen die Maas Br\u00fccke flankieren.<\/p>\n<p>Die beengte Lage zwischen steilen H\u00f6henz\u00fcgen lie\u00dfen Dinant f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere milit\u00e4rische Aktivit\u00e4ten wohl eher ungeeignet erscheinen. Wenn sich in Dinant schon keine Schlacht schlagen lie\u00df, so sorgte ein s\u00e4chsisches Regiment im August 1914 daf\u00fcr, den Ort wenigstens durch ein Massaker an der Zivilbev\u00f6lkerung in die Geschichtsb\u00fccher zu bringen. Man vermutete Kollaborateure &#8211; auch unter Frauen und Kindern. Das Leben mit dem deutschen Nachbarn war in dieser Region schon immer hart. Die Belgier werden heilfroh sein, dass sich deutsche Armeen inzwischen abgew\u00f6hnt haben, alle Jubeljahre hier durch zu walzen, um den Erzfeind Frankreich zu besuchen.<\/p>\n<p>An den Quais werden die Sonnenschirme vom Wind jetzt ordentlich durchgesch\u00fcttelt. Die Restaurants sind verweist. Bei den wenigen Passanten sind die<strong><em> Gaufres<\/em><\/strong>, also Waffeln, der Hit. Br\u00fcsseler Waffeln, L\u00fctticher Waffeln; zubereitet von Eisdielen, Imbissbuden, Restaurants und Kiosken \u2013 jeder bietet sie in allen Varianten zum Verzehr an. Nach dem weltweiten Siegeszug des Pommes der n\u00e4chste belgische Exportschlager <em>for takeaway<\/em>. Im Mittelalter hatten Waffeln eine religi\u00f6se Funktion. In Belgien haben sie die scheinbar immer noch. Jedenfalls scheint es so, als h\u00e4tten die Belgier alle ziemlich einen an der Waffel, das hei\u00dft, gew\u00f6hnlich eine auf der Hand oder zumindest einen Narren an ihr gefressen. Bekannt ist Dinant aber auch f\u00fcr ein recht staubiges Kaffeegeb\u00e4ck. F\u00fcr die <em>Couques de Dinant <\/em>werden stolze Preise aufgerufen,<em> sie <\/em>geh\u00f6ren zur Spezies der Lebkuchenartigen. Angeblich ein Vorl\u00e4ufer der Aachener Printe. Ein Teil der Gilde der Printen B\u00e4cker verlie\u00df Dinant gen Aachen. Dort h\u00e4tte man wohl einfach nach alter Rezeptur weiter gebacken, aber Gott sei Dank war mittlerweile die Schokolade entdeckt und verhalf nun der Aachener Printe zu Genie\u00dfbarkeit. Dinant agiert hingegen weiterhin schokoladenlos bei seinem Traditionsgeb\u00e4ck.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag brechen doch noch erste Sonnenstrahlen durch die schwere Wolkendecke. Als der Regen nachl\u00e4sst kommen auch die Touristen aus ihren L\u00f6chern und der ein oder andere Binnenschiffer r\u00fcstet sein Schiff schon vorsichtig zum Flussvergn\u00fcgen. Bevor es noch voller wird fl\u00fcchte ich gen Li\u00e8ge. Antwerpen schaffe auch ich heute nicht mehr. Vorbei an dichter Friedhofsarchitektur. Resultat zun\u00e4chst des imperialen, sp\u00e4ter dann des faschistischen Gr\u00f6\u00dfenwahns, Gr\u00e4ber aus Weltkrieg 1 und 2. Ein Penibel manik\u00fcrter amerikanischer Soldatenfriedhof, von gewaltiger Dimension und blitzsauber. Aber auch Kanadier, Franzosen und Deutsche fanden in den Ardennen ein St\u00fcck Gottesacker in fremder Erde. Gestorben wurde hier immer.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zur\u00fcck in Li\u00e8ge f\u00fcr eine Samstagnacht! Obwohl in der Altstadt scheinbar alle ausgehen, habe ich selten schlechter gekleidete Menschen gesehen. Li\u00e8ge scheint auch die Hauptstadt des schlechten Geschmacks zu sein. Stimmt das? W\u00fcrde ich meine verwaschenen, 20 Jahre alten viel zu gro\u00dfen T-Shirts vom Stapel der Gartenbekleidung hier auftragen, w\u00e4re ich perfekt gekleidet. Aber wahrscheinlich ist man in Li\u00e8ge einfach nur viel n\u00e4her an Paris, ich habe keine Ahnung und in meiner l\u00e4ndlichen Heimat s\u00e4mtliche Trends verpasst. Denn in dieser Beziehung bin ich nicht gerade die Spitze der Bewegung! Doch ebenso wenig wie die Modes\u00fcnden verstellen die Baus\u00fcnden den Blick auf die charmanten Seiten der Stadt. Die gibt es in der Altstadt durchaus. In den schmalen Gassen nicht weit von der Kathedrale schl\u00e4gt L\u00fcttichs s\u00fcndiges Herz, das L\u00fcttich der Kneipen, Restaurants und Nachtschw\u00e4rmer.<\/p>\n<p>Belgien: <em>DAS LANGWEILIGSTE LAND DER WELT?<\/em> Das mag auf einige Landstriche zutreffen. H\u00f6rt aber gew\u00f6hnlich schon bei der Bierkarte auf. Die nimmt gerne mehrere Seiten der Speisekarte ein. Oder das B\u00fcchlein kommt gleich separat, wie anderswo die Weinkarte. Selbst die Schl\u00fcmpfe helfen in Belgien Bier zu verkaufen! Genauer gesagt sind es Gnome, die auf Plakatw\u00e4nden und Bierdeckeln f\u00fcr den Gerstensaft werben. Nur Belgier k\u00f6nnen auf die Idee kommen, einen lustigen, bunten zipfelbem\u00fctzten Schlumpf zur Werbeikone einer Biermarke zu machen. Die Vielfalt der Biere im Land ist un\u00fcberschaubar. Fruchtzus\u00e4tze sind gebr\u00e4uchlich und hey, bitte nicht nur Aromen sondern echte Fr\u00fcchte! Das Reinheitsgebot interessiert kein Schwein. Unendlich viele Alkoholstufen derselben Marke: 5%, 6% oder gar 9%? Was darf\u00b4s denn sein? Gefiltert oder ungefiltert? Trappistenm\u00f6nche brauen bei offenen Fenstern experimentell unter Zuhilfenahme der zuf\u00e4llig vorbeigewehten nat\u00fcrlichen Hefe. Mal kommt mehr, mal kommt weniger vorbei. Das Ergebnis: Wechselhaft. Erlaubt ist, was gef\u00e4llt! In den Semesterferien mal in der Kneipe jobben? Hier braucht es zwei Jahre bis der Azubi wei\u00df, welches Bier in welches Glas geh\u00f6rt!<\/p>\n<p>Nachdem mir das letzte Bierchen eine G\u00e4nsehaut in den Nacken zaubert, entsage ich den unbedingt noch zu probierenden Obstg\u00e4rungen und weiteren Starkbieren. Stattdessen ziehe ich mich zur\u00fcck in meine psychedelische Herberge. Irgendein Spa\u00dfvogel hat den Flur komplett schwarz gestrichen. Schwarze Installationen auf schwarzem Grund. Flackernde, asymmetrische Beleuchtungsb\u00e4nder kriechen die W\u00e4nde hoch und laufen unter der Decke entlang, verst\u00e4rken mein leichtes Schwanken. Nach einigem Gefummel mit Keycard und Codes verschwinde ich in Schrankbett Nr. 65 hinter einer Schiebet\u00fcr. Goodbye Grandhotel, willkommen im 21. Jahrhundert.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen verlasse ich die Stadt in aller Fr\u00fche. Hinter der Brutalismus-Kulisse am rechten Maas Ufer entdecke ich einen Stadtteil mit fast pariserischem Charme und den dazu geh\u00f6rigen Bistros an kleinen Pl\u00e4tzen. Ein Endf\u00fcnfziger mit zerfurchtem Gesicht fegt den Papierm\u00fcll des Vorabends zusammen, ein verschlafener Barkeeper stapelt St\u00fchle. Schade, Li\u00e8ge w\u00e4re definitiv noch ein, zwei Tage Bummel wert gewesen. Doch das <em>H<\/em>o<em>\u00ebgne Tal<\/em> und das Hochmoor des <em>Hohen Venn<\/em> warten noch. Viel saftige Natur als Gegengift f\u00fcr die \u00c4sthetik der L\u00fctticher Bau Zunft. Irgendwo hier oben zwischen Eifel und Ardennen wird sich auch unser Freund Hasso wieder \u00fcber die Reichsgrenzen gehangelt haben. In diesen letzten hektischen Monaten des Untergangs wurde er noch abgestellt, die Russen in Pommern aufzuhalten. Doch schon im Mai 1945 hatte sich das 1.000j\u00e4hrige Reich erledigt. Von M. rettete sich in britische Gefangenschaft, dann in die FDP und sp\u00e4ter in den Bundestag. Entnazifizierung light? Integrationskr\u00e4fte der neuen Republik? Unser Hasso ein gel\u00e4uterter Demokrat? Nicht ganz. Laut britischem Geheimdienst soll er Kontakte zu einer Vereinigung von Altais rund um einen ehemaligen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gauleiter\">Gauleiter<\/a> gepflegt haben. Leider haben die nicht nur Bierchen getrunken und in Erinnerungen geschwelgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/thomas-bering.de\/?page_id=2887\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier geht\u00b4s zur Fotogalerie<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier geht&#8217;s zur Fotogalerie Des Teufels Baumeister hat L\u00fcttich erbaut. Die Stadt quetscht sich ins enge Maas-Tal kaum 50 Kilometer von der deutschen Grenze. Platz ist knapp und architektonischer Brutalismus regiert entlang des Flussufers. L\u00fcttich oder besser Li\u00e8ge erinnert an die Betonsilos von Novi Beograd. 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